Schematherapeutische Ansätze auf der Handlungsebene
Ziel
Grenzen setzen und Selbstwirksamkeit stärken: Klare Grenzen kommunizieren, konsequente Umsetzung.
Emotionsregulation durch Verhalten: Objekthafte Handlungen, regelbasierte Routinen.
- Reduktion maladaptiver Verhaltensmuster (Schemata) durch gezielte Veränderung konkreter Handlungen im Alltag.
- Förderung adaptiverer Verhaltensweisen, Verbesserung der Funktionsfähigkeit und Lebensqualität.
- Translation von Schemata in Handlungen: Identifikation, welche maladaptive Schemata in konkreten Situationen zu Problemverhalten führen.
- Zielgerichtete Verhaltensänderung: Entwicklung und Übung neuer Verhaltensweisen, die alternative Bedürfnisbefriedigung ermöglichen, ohne das Schema zu aktivieren.
- Verfolgen/Aufrechterhalten schädlicher Muster
- Vermeidung, Rückzug, Selbstsabotage, impulsives Verhalten.
- Beispiel: Bei Stress Aktivieren von Vermeidungsskripten statt Craving-Management.
- Aktivierungs- und Sicherheitspläne
- Identifikation von Auslösern und Entwicklung von Schritt-für-Schritt-Plänen zur Sicherung von Grundbedürfnissen.
- Einsatz von Notfall- und Krisenplänen zur Unterbrechung problematischer Muster.
- Verhaltensexperimente und Übungssitzungen
- Gezielte Experimente, um neue Verhaltensalternativen in sicheren Übungsfeldern zu testen.
- Strukturierte Schlüsseltechniken
- Verhaltensaktivierung: Steigerung positiver Aktivität bei negativen Schemata.
- Grenzen setzen und Selbstwirksamkeit stärken: Klare Grenzen kommunizieren, konsequente Umsetzung.
- Emotionsregulation durch Verhalten: Objekthafte Handlungen, regelbasierte Routinen.
- Verstärkung erwünschter Verhaltensweisen
- Positive Verstärkung für adaptive Handlungen, Reduktion aversiver Konsequenzen für problematisches Verhalten.
Grenzen setzen und Selbstwirksamkeit stärken: Klare Grenzen kommunizieren, konsequente Umsetzung.
Emotionsregulation durch Verhalten: Objekthafte Handlungen, regelbasierte Routinen.
